Wintersonnenwende

sonne1Wir erleben gerade die dunkelste Zeit des Jahres. Am 21. Dezember ist die längste Nacht des Jahres. Ein guter Grund, sich auch einen ruhigen Tag oder zumindest einen ruhigen Abend zu machen.

Durch das wenige Licht der letzten Zeit, schlägt unser Körper einen langsameren Takt an. Der Wunsch nach Ruhe und Besinnlichkeit macht sich breit, aber kaum jemand kann diese Zeit entsprechend erleben. Zuviel muß vor Weihnachten noch erledigt werden. So viel, dass oft Erkältungskrankheiten zur Ruhe zwingen. Spätestens am ersten freien Tag beginnt oft der Kopf zu brummen und die Nase zu kitzeln.

Ich versuche seit einigen Jahren, zumindest dann und wann ganz bewußt zur Ruhe zu kommen: eine kleine Meditation abends, ein paar Yoga-Übungen wie den Mondgruß oder was mir gerade einfällt. Auf jeden Fall ohne Leistungsanspruch und mit besonderem Augenmerk auf Ruhe. Ich rede dann auch mit mir und sage mir, dass dies jetzt immerhin so viel Ruhe ist, wie ich einplanen kann. Mehr gibt es dann ein anderes Mal wieder. Und meist kooperiert meine Gesundheit und mein Körper.

Nun beginnt auch die Zeit des Rückblicks und der Planung, was gut zum Sternzeichen Steinbock passt. Besonders in den Rauhnächten kommt Unbewusstes nach oben. Eine gute Zeit um zu meditieren, wahrzusagen – oder anderst ausgedrückt um zurück zu schauen und Wünsche und Planungen für das neue Jahr zu formulieren.

Eine Zeit in der wir alte Gewohnheiten als das erkennen und loslassen können.
Und am Tag der Wintersonnenwende, kommen dann besonders viele Kerzen auf den Tisch und grüne Zweige als Zeichen für das wieder erwachen des Lebens ins Haus.

Dieses Jahr wendet die Sonne sich am 22. September, (2014) kurz nach Mitternacht. Ich feiere meine Sonnenwende am Abend vorher: Sonntag, 18 bis 20 Uhr mit Yoga und Meditationen in der Heilinsel Lindau. Wer dabei sein will ist herzlich eingeladen.

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