Leidenschaft – Hingabe – Vernunft

Yoga & Natur

Yoga & Natur

Das „Yoga-Sutra“ von Patanjaliist eine ca. 3000 Jahre alte Sammlung von Lehrsätzen (=Sutra´s) die sehr knapp formuliert, die Wissenschaft des Yoga festhalten.

Die Formulierungen sind allerdings so knapp, dass es schon ein ausgiebiges Studium mit einem guten Lehrer braucht, um sie zu verstehen. Natürlich gibt es im Buchhandel ziemlich viele Übersetzungen und Interpretationen davon. Ich stöbere gerne in verschiedenen „Sutren“ und vergleiche. Jede hat so ihre eigenen Qualitäten und ich erlaube mir, aus jeder das herauszulesen, was ich dort besonders gut verstehe.

Eine der für mich wichtigsten Übersetzungen und Interpretationen hat R. Sriram geschrieben. Er lebt in München und Indien. (www.sriram.de)

Heute schöpfe ich aus seinem Erfahrungsschatz. („Patanjali, Das Yogasutra – von der Erkenntnis zur Befreiung“ von R. Sriram. Erhältlich im Buchhandel)

Die Frage, was eine Übung zu Yoga macht, ist die Einstellung und Geisteshaltung. Dies erklärt auch im Umkehrschluss, dass alles was ich tue Yoga sein kann.

Dazu R. Sriram wörtlich:
Zwischen eifrigem Tun und gelassener Hingabe hält die Vernunft die Waage. Sie sorgt dafür, dass die Leidenschaft nicht zu Waghalsigkeit oder Rücksichtslosigkeit wird. Ebenso verhindert die Vernunft, dass die Gelassenheit zu Gleichgültigkeit oder Unachtsamkeit führt.
Wir handeln kraftvoll und eifrig, erkennen aber die Grenzen unserer Kräfte.
Wir überbewerten das Ziel nicht, sind uns aber bewusst, dass wir zielgerichtet handeln.“

Dazu ganz praktisch:
Suche Dir eine einfache Yoga-Übung aus, die Du körperlich problemlos einnehmen und eine Zeit lang halten kannst. Wenn Du in der Übung zur Ruhe gekommen bist, versuche Vernunft zu spüren. Sie hält Dich davon ab, zu weit in die Übung zu gehen, Dich zu weit zurück zu beugen, Deine Knie zu schonen, etc.. Sie kann Dich vor Schmerzen und Verletzungen bewahren.
Ein zuviel davon, hält Dich aber davon ab, Neues auszuprobieren, oder bringt Dich gar zum Stillstand.

Dann versuche die Leidenschaft zu spüren. Ein euphorisches Gefühl das Dich anregt, weiter in die Übung zu gehen.

Achte dann auch auf die Hingabe und gib Dich der Haltung hin. Genieße die Tätigkeit, ohne Erwartungen an ein Ergebniss. Tu es einfach, jetzt.

Alle drei haben ihre Aufgabe. Aber alle drei sollten ausgewogen sein – eben ausbalanciert.

Nun aber keine Ausrede mehr, nimm die erste Übung die Dir in den Sinn kommt ein, atme und versuche darin Vernunft, Leidenschaft und Hingabe zu finden – so leicht und so schwer ist Yoga.

Wie immer: ich freue mich über Eure Fragen, Anregungen oder Kommentare!

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Yin Yoga

Yin_Yang_clip_art_smallEs erscheinen immer mehr Bücher zu Yin-Yoga, auch die einschlägigen Zeitschriften haben das Thema für sich entdeckt.
Yin Yoga ist nicht neu. Es dürfte überhaupt schwer sein, etwas wirklich Neues zu entdecken. Es ist eine recht alte Art Yoga zu üben.

Basiswissen: Yin und Yang
jeder kennt die Begriffe und verbindet zumindest das bekannte Symbol damit. Yin und Yang sind relative Begriffe, die Auskunft über das Verhältnis zwischen zwei Gegensätzen gibt. z. B. was heller ist ist Yang, was dunkler ist, ist Yin zugeordnet.
Auch Yoga-Übungen können mehr Yang (aktiv, in Bewegung) oder mehr Yin (passiv, ruhig geschehen lassen) sein. Keine Übung ist absolut Yang, keine absolutes Yin. Es kommt auf die Balance an.
So sind Muskeln am Besten mit Yang betonten Übungen zu stärken. Wenn Gelenke, Bänder und Sehnen stimuliert und gedehnt werden sollen, sind Yin-Übungen die richtige Wahl.
So wie es kein absolutes Yin oder Yang gibt, gibt es auch kein absolutes „richtig“ oder „falsch“

Basiswissen: Die Faszien oder Bindegewebe
Es umschließt einzelne Musklestränge welche wieder in größeren Strängen umschlossen werden, bis hin zum Muskel, der wieder von einer weiteren Faszienschicht umschlossen wird, die an den Enden der Muskeln die Sehnen und Bänder bilden.

Die Faszien wachsen überall im Körper als wirre Fasern. Durch ein Dehnen der Faszien, also durch  möglichst vielseitige Bewegung, wird verhindert, dass die Fasern an den falschen Stellen andocken und Blockierungen entstehen. Dehnen und belasten der Faszien hält sie elastisch. Geschieht das nicht, verliert das Gewebe die Elastizität und zieht sich soweit zusammen, dass unbenutzte Gelenke ihre Beweglichkeit mehr und mehr einbüßen. Warum soll ein Gelenk oder besser das umschließende Gewebe auch elastisch bleiben, wenn es nicht benötigt wird? (z. B.:  „Frozen Shoulder“)

Immer mehr kommt die Wissenschaft dahinter, dass viele Schmerzen, die wir den Knochen oder beschädigten Bandscheiben zuschreiben, eigentlich von unelastischem Fasziengewebe verursacht werden, das mit mehr Schonung noch fester wird.

Inzwischen ist sogar erforscht, dass sich das Fasziengewebe alleine – ohne Muskeln – zusammenziehen kann, was es bei Stress des öfteren macht. Es sind also auch hier nicht unbedingt verspannte Muskeln, die uns Beschwerden machen.

Was ist nun Yin-Yoga und wie wird es geübt?
Der Großteil unseres Lebens und auch unserer Yoga-Praxis ist aktiv bis stressig. Dies entspricht Yang, welches dem männlichen, aktiven Prinzip zugeordnet wird.
Zum Ausgleich haben wir das Yin-Prinzip, die passive,  weiche Seite in uns.
Die Yin-Yoga-Positionen werden recht lange gehalten, aber – und das ist ein großer Unterschied zu vielen anderen Yoga-Stilen – mit entspannten Muskeln.

In den Übungen hat man viel Zeit um genauer nachzufühlen, was im Körper passiert. Wenn z. B. Spannung nachlässt oder  Schmerzen entstehen, wird die Position zu variiert.

Yin-Yoga ist ein Übungsstil, der für eigenverantwortliche Übende geeignet ist. Die äußere Form der Übungen sieht bei jedem anders aus. Je nach Körperbau und individuellen Gegebenheiten, kann und muss jeder selbst spüren und prüfen, ob er die Übung in dieser Variante machen sollte.

Geübte Yin-Yogis können diese Positionen noch mit Meditation vertiefen – dies ist aber ein anderes Thema.

Ich wünsche Euch eine gute Balance zwischen Yin und Yang!
Sabine

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Was ist Yoga?

Schildkröte und TxtWas ist Yoga?
Kaum eine Yoga-Homepage kommt ohne diese Frage aus. Also versuche auch ich hier meine Antwort zu geben.

Viele Menschen kommen zum Yoga, weil der Rücken schmerzt, sie unelastisch sind oder sie sich Gewichtsabnahme erhoffen. Ein weiterer großer Teil sucht auch Entspannung, besseren

Schlaf und tiefere Atmung.

Kann Yoga diese Wünsche erfüllen? Oder kann es vielleicht noch viel mehr?
Aus der Fragestellung sieht man schon, was ich darüber denke: Ja, Yoga kann das und es kann noch viel mehr.

Yoga bedeutet wörtlich „Joch“ und meint Verbindung von Getrenntem. Yoga definiert einen Zustand, der Geist und Körper mit Hilfe der Atmung und ausgewogener Körperübungen in einen ausgeglichenen Zustand bringt.

Die Philosophie ist ein wichtiger Bestandteil des Yoga, doch ist der Grundgedanke des Yoga: über Worte hinaus zu Verstehen und Handeln zu gelangen.

Praxis/Übung ist das Wichtigste, die Veränderungen werden spürbar und man gelangt „jenseits der Worte zu Verstehen und Handeln.“

Nutzt man nur die Asanas (Körperübungen) tut man sich und damit seinem Umfeld, schon sehr viel Gutes.  Um sich zu entspannen, braucht es einen schmerzfreien Körper und eine tiefe Atmung.
Yoga hilft sich weiter zu entwickeln, bewusster zu werden,

Mir gefällt das Bild vom „Yoga als Werkzeugkasten“ gut. Vieles ist drinnen und man nimmt sich heraus was man gerade brauchen kann, man legt zurück was im Augenblick nicht passend ist.

In den Yoga-Sutren (195 Lehrsätze, siehe unten) werden diese Werkzeuge auch aufgezählt: die acht Ashtangas. Sie zeigen den systematischen Weg zum Erwachen.

Das Yogasutra ist ein zentraler Ursprungstext des Yoga. Es wurde von Patanjali verfasst.
Wörtlich übersetzt bedeutet Sutra „Faden“. Das Yogasutra ist also gewissermaßen ein Leitfaden für Yoga. Das Yogasutra besteht aus 195 Versen, in denen in hochkonzentrierter Form die Essenz des Yogaweges gebündelt ist. Es ist eine der ältesten Überlieferungen der Yogatradition.

Über das Leben von Patañjali ist nichts bekannt, es wird angenommen, er habe in der Zeit zwischen dem 2. Jahrhundert v. Chr. und dem 4. Jahrhundert n. Chr. gelebt
(Wikipedia)

Ashtangas:

  • Yama: Verhalten gegenüber der Welt und der Umgang mit unserer Mitwelt
  • Niyhama: Verhalten uns selbst gegenüber
  • Asana: Körperübungen
  • Pranayama: Atemtechniken
  • Pratyahara: Zurückhaltung, bzw. Zurückziehen der Sinne
  • Dharana: Konzentration, Wahrnehmungen werden noch mehr ausgeschaltet
  • Dhyana: Meditation, äußere Wahrnehmung wird komplett ausgeschaltet
  • Samadhi: Erleuchtung, Erkennen der wahren Natur

Nun legt diese Aufzählung nahe, dass man alle diese Punkte der Reihe nach üben sollte. Aber es ist so, dass man den einen nicht ohne den anderen üben kann und das Lernen von Yoga auf verschiedenen Eben gleichzeitig erfolgt.

Osho hat dies in seinem Yogabuch schön formuliert:
„…Alles ist miteinander verflochten. Sie sind nicht einfach mit Sprossen einer Leiter zu vergleichen, denn jede Sprosse steht für sich. Wenn eine Sprosse bricht, geht nicht die ganze Leiter kaputt.
Patanjali nennt sie also einerseits zwar Stufen, weil sie eine gewisse Wachstumsfolge darstellen, aber andererseits sind sie auch angas, Glieder Körperglieder – organisch.
Man darf keines davon auslassen. Stufen kann man weglassen, aber Glieder kann man nicht weglassen. Sie gehören dem Ganzen an. Sie sind nicht losgelöst. Durch sie funktioniert das Ganze als eine harmonische Einheit.
Somit sind diese acht Glieder des Yoga sowohl Stufen- eine folgt auf die andere – befinden sich aber auch in einer Wechselbeziehung. Letzteres kann nicht vor dem Ersten kommen…Es sind also Stufen und zugleich auch ein organisches Ganzes.“

Die Asanas sind ein sehr guter Einstieg in den Yoga. Über den Körper lernen wir uns erst einmal viel besser kennen und spüren. Auch Schwächen und Begrenzungen.

Das wichtigste ist, dass Yoga Übungen angenehm sein sollen. Es sollen keine Schmerzen entstehen. Angenehm heißt aber, dass man schon schwitzen darf ; )

Der Körper ist sozusagen unser Fahrzeug, das wir gesund erhalten sollten. Ein kranker Körper schränkt uns auch in allen anderen Bereichen wie Denken und Fühlen ein.
Um sich zu entspannen, braucht es einen schmerzfreien Körper und eine tiefe Atmung.

Was macht Yoga?
Wir Menschen wünschen uns einen Weg durchs leben, der so wenig wie möglich „Leid“ beinhaltet. Als Leid bezeichnen wir alles, was uns negativ und nicht wünschenswert erscheint. Völlig frei von Leid und Anhaftungen und trotzdem mit allem verbunden zu leben, ist Erleuchteten Menschen vorbehalten. Davon gibt es nicht viele.

Yoga hilft, unsere Sicht auf die Dinge zu verändern und hilft Denkmuster zu verändern. Änderungen kommen ohne Zwang und Druck aus dem innerem Empfinden und Verständnis heraus.

Es ist aber nicht notwendig, viel Theorie zu kennen um Yoga zu üben. Durch das Wohlbefinden nach der Yoga-Klasse strahlen wir positiv auf unser Umfeld und das alleine ist schon schön und angenehm.
Im Laufe der Zeit entwickelt Yoga seine Wirkung immer mehr. Das kommt ganz automatisch.
Inzwischen gibt es auch ziemlich viele wissenschaftliche Untersuchungen, was Yoga alles kann und was nicht. Ich persönlich finde das zwar interessant aber wenn man Yoga übt, spürt man es so wie so. Es ist für mich nicht (mehr) wichtig, ob die Wirksamkeit wissenschaftlich bewiesen ist oder nicht.

Yoga kann zu einer Lebenseinstellung werden. Das bedeutet, egal was Du gerade machst: mache es so aufmerksam wie Du kannst. Beobachte Dich selbst dabei. Verzeihe Dir Fehler. Denke über sie nach und lerne aus den Fehlern.

Du wirst merken, dass Du mit Dir und auch mit Anderen verständnisvoller umgehen kannst – zumindest manchmal.
Das ist dann schon eine ordentliche Verbesserung Deines Lebens.


So einfach und so schwierig ist Yoga.


Wenn Du dazu Deine eigene Meinung oderFragen hast, schreib mir.

Sabine

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Schöner Busen für die Erleuchtung?

Yoga hilft gegen und für fast alles

Man könnte was nicht wichtig ist, einfach nicht lesen. Klappt aber nicht immer.

Kürzlich stolperte ich über einen Post in dem es um den tollen Busen ging, den man mit bestimmten Yoga-Posen formen kann, eine Operation um der Schwerkraft entgegen zu wirken, würde dadurch hinfällig …..

Das geht mir nicht mehr aus dem Kopf.

Über tolle Effekte darf man sich immer freuen - aber wenn sie die einzige Motivation sind, ist man beim Yoga vielleicht gar nicht richtig.

Über tolle Effekte darf man sich immer freuen – aber wenn sie die einzige Motivation sind, ist es dann noch Yoga?

Wie viele Menschen üben eigentlich nur deshalb Yoga um den Busen und Oberschenkel zu straffen, den Beckenboden für besseren Sex zu stärken,…. ?

Etliche Menschen beginnen vielleicht deswegen. Die Meisten finden dann im Laufe der Zeit etwas mehr im Yoga oder hören auch wieder auf. Das heißt, dass das Zielpublikum gar nicht so groß sein sollte.
Wenn ich aber Zeitschriften und www-Beiträge anschaue, dann zweifle ich.
Ist diese Oberflächlichkeit von den Medien gemacht?
Wollen wir wirklich nichts anderes wissen?

Natürlich geht es ums Geschäft. Aber es sollte sich herumgesprochen haben, dass Yoga eine Lebenseinstellung ist. Unabhängig von Klamotten, Studio-Vertrag und salbungsvollen Post´s auf fb..

So und nun muss ich wieder einmal etwas Toleranz walten lassen. Es darf sich ja jeder aus dem „Werkzeugkoffer“ des Yoga, das herausholen, was er als richtig empfindet. Und damit möchte ich klarstellen, dass ich es zwar legitim finde, aber es mir imHerzen weh tut, wenn Yoga auf eine so oberflächliche Ebene gestellt wird.

Mein Apell an uns Yogis: leben wir unseren Yoga mit Überzeugung, ungekünstelt und authentisch. Hinterfragen wir uns immer wieder selbst, wie weit uns die Werbung, diese Wunsch-Produktions-Maschine, im Griff hat. Wie sehr wollen wir jemandem gefallen?

Yoga hat mit Freiheit zu tun.
Mit der Freiheit weniger/anderst konsumieren zu dürfen, gesellschaftliche Regeln hinterfragen zu dürfen, mehr zu dem zu stehen, was man ist.

Yoga verlangt nicht sich anzupassen – auch nicht an die „Szene“,
Yoga verlangt nicht: zu glauben, es soll alles hinterfragt und überlegt werden
Yoga verlangt auch nicht sich zurück zu ziehen.

Yoga verlangt aber, unsere Aufgaben so gut wie möglich erledigen, freundlich – zumindest „normal“- mit unseren Kollegen und Kunden umzugehen, und wenn uns jemand den Rücken zudreht, müssen wir nicht über denjenigen herziehen.

Diese Art des Yoga ist oft richtig anstrengend. Oft wäre es leichter, sich tolle Klamotten zu bestellen, für einen flotten Vinyasa-Flow ins Studio zu gehen und zu glauben, man habe etwas zur Verbesserung der Gesellschaft beigetragen.

Wenn es gut tut, hat es seine Berechtigung, aber ob es dann Yoga ist?

Um noch die in der Überschrift gestellte Frage zu beantworten:
Die schöne Brust und der perfekte Körper dürften die Erleuchtung wohl nicht stören.
Man darf sich gerne daran erfreuen, aber notwendig sind sie auch nicht.          Smiley

Ich bin gespannt auf Eure Gedanken zum Thema.

Und noch eine wichtige Übungen für den Alltag:
Achte eine Zeit lang auf Deine Gedanken: so bald Du Dich dabei ertappst, andere oder Dich selbst zu bewerten oder gar zu verurteilen: Lächle!
Mehr mußt Du gar nicht machen. Das aber immer wieder.

Meist hat man mit der Übung ordentlich zu tun und zu lächeln.

Die Übung stammt aus dem Buch:
„Mit Yoga leben“ von Patrick Broome und Berthold Henseler
das ich Euch hiermit sehr ans Herz legen möchte.
Es gehört unbedingt auf die Liste der Bücher für die einsame Insel

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Yoga für die Augen

„Nur mit Augedem Herzen sieht man wirklich gut.“ das wissen wir. Aber deshalb dürfen wir auch unseren Augen Gutes tun. Viele Kleinigkeiten beugen einer Sehverschlechterung vor und oftmals helfen sie auch, Sehfehler wieder zu verbessern.

Sinneswahrnehmung ist an Wechsel gebunden,
Wechsel aber bedeutet Bewegung.

Sehen funktioniert am Besten wenn unsere Augen aktiv sind und sich bewegen.

Wir sehen nur an einem kleinen Punkt wirklich scharf. Beim Sehen wandern daher Augen und  Aufmerksamkeit von einem Punkt zum anderen und „tasten“ so das Objekt ab.
Normalerweise lernt jedes Kind, die Augen in Bewegung zu halten. Aus verschiedenen Gründen kann diese „gesunde Sehgewohnheit“ bei der sich die Augen stets bewegen aufgegeben werden. Die Augen beginnen zu starren und man versucht krampfhaft, ein ganzes Objekt scharf zu sehen. Dieses „Starren“ wird auch besonders durch Brillen gefördert. Die Augenmuskeln können sich nicht mehr bewegen und die Sehkraft nimmt weiter ab.
Nachdem Sehen ein Lernvorgang ist, kann man auch lernen, wieder besser zu sehen.

Der gesamte Körper ist am Sehen beteiligt. Daher eignet sich Yoga ergänzt mit speziellen Augenübungen hervorragend, um die Sehkraft zu erhalten oder auch zu verbessern.

Damit Ihr Euch und Euren Augen gleich etwas Gutes tun könnt, habe ich hier eine Entspannungsübung gegen müde Augen:

PalmierePalmierenn:
Hände über die Augen legen, sodass die Finger über dem dritten Auge doppelt liegen und die Handflächen die Augen komplett abdecken aber nicht berühren.

Augen schließen! An etwas schönes denken und die Dunkelheit genießen.
Am besten 3 Minuten oder mehr. Aber auch eine Minute ist schon hilfreich.
Buchtipp: „Die Kunst des Sehens“ Adlous Huxley


 

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Wintersonnenwende

sonne1Wir erleben gerade die dunkelste Zeit des Jahres. Am 21. Dezember ist die längste Nacht des Jahres. Ein guter Grund, sich auch einen ruhigen Tag oder zumindest einen ruhigen Abend zu machen.

Durch das wenige Licht der letzten Zeit, schlägt unser Körper einen langsameren Takt an. Der Wunsch nach Ruhe und Besinnlichkeit macht sich breit, aber kaum jemand kann diese Zeit entsprechend erleben. Zuviel muß vor Weihnachten noch erledigt werden. So viel, dass oft Erkältungskrankheiten zur Ruhe zwingen. Spätestens am ersten freien Tag beginnt oft der Kopf zu brummen und die Nase zu kitzeln.

Ich versuche seit einigen Jahren, zumindest dann und wann ganz bewußt zur Ruhe zu kommen: eine kleine Meditation abends, ein paar Yoga-Übungen wie den Mondgruß oder was mir gerade einfällt. Auf jeden Fall ohne Leistungsanspruch und mit besonderem Augenmerk auf Ruhe. Ich rede dann auch mit mir und sage mir, dass dies jetzt immerhin so viel Ruhe ist, wie ich einplanen kann. Mehr gibt es dann ein anderes Mal wieder. Und meist kooperiert meine Gesundheit und mein Körper.

Nun beginnt auch die Zeit des Rückblicks und der Planung, was gut zum Sternzeichen Steinbock passt. Besonders in den Rauhnächten kommt Unbewusstes nach oben. Eine gute Zeit um zu meditieren, wahrzusagen – oder anderst ausgedrückt um zurück zu schauen und Wünsche und Planungen für das neue Jahr zu formulieren.

Eine Zeit in der wir alte Gewohnheiten als das erkennen und loslassen können.
Und am Tag der Wintersonnenwende, kommen dann besonders viele Kerzen auf den Tisch und grüne Zweige als Zeichen für das wieder erwachen des Lebens ins Haus.

Dieses Jahr wendet die Sonne sich am 22. September, (2014) kurz nach Mitternacht. Ich feiere meine Sonnenwende am Abend vorher: Sonntag, 18 bis 20 Uhr mit Yoga und Meditationen in der Heilinsel Lindau. Wer dabei sein will ist herzlich eingeladen.

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Fußreflexzonen

feet-150541_640Sämtliche Organe und auch seelische Befindlichkeiten sind auf den Füßen abgebildet.

Eine Massage-Behandlung kann den gesamten Körper positiv beeinflussen, der Seele guttun und die Füße wieder auf die Erde bringen.

Plane dafür ca. 30 bis 40 Minuten ein.

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Dorn-Therapie

Ein findiger Allgäuer – Dieter Dorn – hat die Methode auf Grund seiner eigenen Rückenprobleme entwickelt. Er war selbst kein Mediziner. Vielleicht ist er deshalb auch so undogmatisch an das Thema herangegangen.
Inzwischen wurde natürlich auch alles von Medizinern durchleuchtet, getestet und von Vielen für gut befunden! Die Dorn-Therapie weit um bekannt.

Die dynamische Korrekturbehandlung der Wirbelsäule und der Gelenke ist einfach und sehr hilfreich bei vielen Beschwerden. Durch Bewegung und ein sanftes „anschubsen“ des Dornfortsatzes der Wirbel, wird der Knochen wieder an den richtigen Platz gebracht.

Auch zur Prophylaxe kann die Methode sehr gut eingesetzt werden.
Um das Ergebniss zu verbessern und zu stabilisieren werden Hausübungen  mit gegeben.
Eine Mitarbeit des Patienten ist also gewünscht! So kann man  selbst aktiv werden und sich selbst bei kleineren Beschwerden helfen. Andererseits wird das Ergebniss der Behandlung durch den Therapeuten verbessert und stabilisiert.

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Breuß-Massage

Sie wird oft in einem Atemzug mit der Dorn-Methode genannt. Ist aber eigenständig.

Rudolf Breuß – übrigens aus Bludenz – entwickelte die energetische Massage des Rückens.
Die Breuß-Massage wirkt nicht nur auf die Wirbelsäule sondern auf den gesamten Rücken und löst Verspannungenmassage-1017255_1280 körperlicher und energetischer Natur. Für die Behandlung wird Johanniskrautöl verwendet. Dieses ist bekannt aus der Volksheilkunde und ist Träger der Lichtenergie.
Perfekt um das Energiefeld von störenden Einflüssen zu befreien.

Weiters hilft eine Behandlung auch um zur Ruhe zu kommen, besser zu schlafen, Muskelverspannungen, Nervenschmerzen und ähnliches zu verbessern.

Durch die sanften Berührungen kommen Körper und Seele in Balance.

Übrigens: ähnlich wie bei anderen Behandlungsmethoden spürt auch der Therapeut die angenehme Wirkung der Behandlung. Also, wenn Ihr mir was Gutes tun wollt….. gönnt Euch eine Breuß-Massage ; )

Sonnengruß

Kaum eine Yoga-Klasse ohne den Sonnengruß.

Sonnengruss strichmaennchen click flows · -drag'n drop- class preparation

Doch:
woher? wie genau? und: wer hats erfunden?

Die Urform des Sonnengrußes dürfte von Parsen aus Persien stammen, die nach Indien gingen. Wie fast immer in der Geschichte, vermischten sich die neuen Ideen mit den vorhandenen. Verschiedene Yogameister haben die Sonnengrüße aufgegriffen und weiterentwickelt und verändert. Bis heute.
Es gibt meherere Varianten, j

Jede ist für sich interessant und es tut gut, auch mal eine ungewohnte, andere Varainte zu üben.

Wer häufig dem Sonnenaufgang anschaut, Yoga oder Meditation übt, verändert sich, heißt es. Während der Zeit des Sonnenaufganges, ändert sich angeblich sogar die Körperchemie, z. B. wird das Blut dünner.

In vielen Kulturen gibt es die Sonnenverehrung. Die Sonne ist oft der Hauptgott und
symbolisiert das Erkennen der Wahrheit, die Überwindung der materiellen Welt auf dem Weg zur absoluten Realität.

Der zyklische Ablauf wird auch als Rad des Lebens bezeichnet. Er ist auch ein Bild für den  Kreislauf der Wiedergeburten, denn so lange wir unsere wahre Natur nicht erkannt haben, werden wir immer wieder geboren werden. So die buddhistische Weltsicht.

Oft wird der Sonnengruß auch als „Schnell Yoga“ bezeichnet. Wenn also nicht viel Zeit für Yoga ist, ein paar Sonnengrüße haben eigentlich immer Platz. Alle Körperteile, Meridiane oder Nadis mal gedehnt, intensiv geatmet und
das Wichtigste: zumindest ein paar Minuten sehr aufmerksam bei sich sein.

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